Schulinsel der Schule Steinhausen
Looping
für Kinder und Jugendliche in herausfordernden Situationen
Looping hat eigene Räumlichkeiten im Sunnegrundareal, arbeitet rund ums Schulhause, im eigenen Garten und nutzt die Naturräume von Steinhausen und der näheren Umgebung.
Welche Indikatoren zeigen Kinder und Jugendliche?
- wenig bis keine Motivation für die Schule bzw. Berufsfindung
- störendes und aggressives Verhalten
- fehlende Frustrationstoleranz
- passives, introvertiertes und wenig kooperatives Verhalten
- Verweigerung
- unsicheres Auftreten, fehlendes Bewusstsein eigener Selbstwirksamkeit
- perspektiven- bzw. orientierungslos
- auffällige Zurückgezogenheit
- wenig Erfolg, fehlendes Selbstvertrauen
- fehlende Lern- und Arbeitstechniken
- wenig fördernde Lebensumstände
Welche Ziele verfolgt Looping?
Die Kinder und Jugendlichen können…
… an der Schule Steinhausen bleiben
… gestärkt in die Klasse zurückkehren
… sich selbst besser kennenlernen und entspannen
… an individuellen Zielen arbeiten
… an überfachlichen Kompetenzen arbeiten (Selbst-, Sozial- und Methodenkompetenz)
… sich persönlich weiterentwickeln
… Verantwortung übernehmen.
Alle Beteiligten können…
… entlastet werden
… in Entspannung kommen
… in ihren Ressourcen gestärkt werden
… sich austauschen und gemeinsam weiterkommen
Wie arbeitet Looping?
Looping arbeitet erlebnispädagogisch, das heisst den Kindern und Jugendlichen wird durch konkrete Handlungen ermöglicht, Kompetenzen zu stärken, zu reflektieren und neue Fähigkeiten zu erlernen. Die Kinder und Jugendlichen setzen sich selbst Ziele und übernehmen Verantwortung. Herausforderungen angehen, meistern aber auch daran zu scheitern, gehören zum Alltag. Dadurch lernen die Kinder und Jugendlichen den Umgang mit Erfolg und Misserfolg. Looping orientiert sich unter anderem am Konzept der Neuen Autorität. Einen grossen Teil der Arbeit findet draussen statt.
Im Zentrum steht die Arbeit an den überfachlichen Kompetenzen (im Sinne des Lehrplan 21). Durch die intensive Auseinandersetzung mit den überfachlichen Kompetenzen und einer gestärkten Rückkehr gelingt es oft schulische Lücken auszugleichen.
Eine zeitnahe und transparente Kommunikation mit allen Beteiligten ist Looping sehr wichtig. Es finden regelmässige Elternberatungen statt.
Wer entscheidet über den Besuch von Looping?
Sieht die Schulleitung Handlungsbedarf, lädt sie zu einer Netzwerkkonferenz mit allen Beteiligten ein. In dieser Netzwerkkonferenz werden die nächsten Schritte gemeinsam vereinbart. Die Schule kann Looping als verpflichtende Massnahme anordnen oder als Angebot anbieten.
Jedes Kind, jede(r) Jugendliche(r) erhält eine individuelle Wochenstruktur (diese kann auch nur aus einzelnen Tagen pro Woche bestehen).
Die Eltern werden in den ganzen Prozess miteinbezogen.
Leitungsteam
Wenn Sie Fragen dazu haben, kontaktieren Sie uns über kontakt@trivas.ch. Sie können uns auch telefonisch erreichen:
Moïra Moor – 079 659 12 47
Samuel Geissdörfer – 078 867 73 03